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Lokaltipp März 2012

Auferstanden

Aus dem Hamburger Abendblatt vom 23./24./25. April 2011

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Der Dreh:

Zwei Redakteurinnen sprechen mit Menschen, die am Angrund standen und einen Neuanfang wagten.

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Die Umsetzung:

Das Hamburger Abendblatt nahm das Osterfest zum Anlass, um über außergewöhnliche Schicksale zu berichten. Unter dem Titel „Auferstanden“ porträtierte das Blatt fünf Menschen, die dem Tode nahe waren und ins Leben zurückfanden. Zwei Geschichten hatte Redakteurin Hanna Kastendieck bereits parat, für die anderen wandte sie sich an die Deutsche Stiftung Organtransplantation und den Verein verwitwet.de. (www.verwitwet.de) „Kontakt zu Selbsthilfegruppen und Vereinen aufzunehmen, ist ein guter Weg“, erklärt Kastendieck. „Viele der Menschen dort haben ihre Krise bereits überwunden und möchten darüber sprechen, um anderen zu helfen.“ Ihre Gesprächspartner traf Kastendieck an Orten, an denen diese sich besonders wohlfühlten, die aber auch eine Beziehung zu ihrem Leben hatten. „Man muss einfühlsam sein und auch von sich selbst erzählen können“, sagt Kastendieck über die Gespräche, die sich um Themen wie Jugendalkoholismus und Herztransplantation drehten. Die fünfte Geschichte stammt von Kastendiecks Kollegin Genevieve Wood. Sie näherte sich dem Thema Auferstehung im religiösen Sinn und kontaktierte einen befreundeten Pastor, der sie über einen Kollegen mit einem jungen Mann bekannt machte, der früher drogensüchtig gewesen war und durch seine Krise zurück zu Gott gefunden hatte.

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