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Interviews

Die Redaktion der drehscheibe spricht immer wieder mit interessanten Persönlichkeiten aus der Branche. Die Gespräche bieten Anregungen zu aktuellen Themen des Lokaljournalismus.

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Was machen die anderen eigentlich so?

Merle Sievers ist Koordinatorin am Regio-Newsdesk der Rheinischen Post, Koordinatorin am Regio-Newsdesk.

„Bäumchen wechsel dich“: Anfang November vollzogen sechs Medienhäuser den „Reportertausch“ und wechselten für eine Woche zwei Redakteure aus den eigenen Reihen gegen zwei fremde Kollegen aus. Die drehscheibe sprach während des Projekts mit einer der Teilnehmerinnen. Merle Sievers tauschte von der Rheinischen Post zur Neuen Osnabrücker Zeitung.





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„Geht raus und sucht die Geschichten!“

Florian Hörmann ist Projektleiter der Online-Plattform „Zum Beispiel Eichgraben“.

Zum Beispiel Eichgraben: Das ist der Name eines journalistischen Online-Projekts, für das Wiener Journalismus-Studenten loszogen, um in der österreichischen Marktgemeinde Eichgraben das Zusammenleben von rund 120 Flüchtlingen und 4.000 Einheimischen zu porträtieren.




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„Wir fordern einen Kulturwandel in den Redaktionen“

Andreas Pauwelen ist Unternehmensberater.

Ein Unternehmensberater und ein gestandener Lokaljournalist machen sich gemeinsam Gedanken über die Zukunft des Journalismus. Heraus kommen dabei zehn Gebote, die aufrütteln sollen. Aber wie weit tragen die Ideen von Andreas Pauwelen und Robert Domes? Wir haben nachgefragt.




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„Die wichtigste Frage ist, ob man seine Leser richtig einschätzt.“

Bernd Weber ist Gesellschafter und Geschäftsführer der mct Medienagentur aus Dortmund.

Was wollen unsere Leser? Diese Frage stellten sich kürzlich die Dortmunder Ruhr Nachrichten. Mit Hilfe der Medienagentur mct wurden die Leser in einer Umfrage nach ihren Bedürfnissen befragt. Über die Befragung sprach die drehscheibe mit mct-Geschäftsführer Bernd Weber.  


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„Die Deutschen neigen dazu, erst das Problem zu sehen“

Helge Matthiesen ist Chefredakteur des General-Anzeigers (Bonn).

Alles nur Krisen? Nein, glaubt Helge Matthiesen, Chefredakteur des General-Anzeigers (Bonn). Es gibt auch gute Nachrichten. Man muss nur genau hinschauen. In einer Ausgabe seiner Zeitung hat er deshalb bewusst positive Meldungen platziert. Im Interview erklärt er, warum das so wichtig ist – und warum die Presse dennoch nicht pädagogisch sein darf.


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„Ziffer 12 ist nicht unumstritten“

Edda Eick ist Referentin für Öffentlichkeit beim Deutschen Presserat.

Ein Gespräch über die Berichterstattung über die Ereignisse in Köln an Silvester 2015.


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„Wir beginnen mit dem Leser“

Manuel Conrad ist Mitbegründer und Geschäftsführer von Merkurist.de.

Lesernähe, Interaktivität und technologische Entwicklungen – die lokale Nachrichtenplattform Merkurist aus Mainz will dem Lokaljournalismus ein neues Gesicht geben.


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„Die Spendenbereitschaft ist riesig“

Anke Vehmeier ist freie Journalistin.

Bei der Aktion „Weihnachtslicht“ sammelt der Bonner General-Anzeiger Spenden für hilfsbedürftige Senioren. Anke Vehmeier organisiert die Spendensammlung und begleitet sie journalistisch.


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„Die vierte Gewalt muss die Sparkassen genau beobachten“

Jonathan Sachse ist Reporter von Correctiv.

Wie ist es um die 414 deutschen Sparkassen bestellt? Das will Correctiv mit der Plattform Crowd Newsroom untersuchen.



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„Lokale politische Berichterstattung muss unabhängig bleiben“

John McLellan ist Direktor der Scottish Newspaper Society.

Die BBC will 100 Stellen für Public Service Reporter schaffen, die in den Gemeinden recherchieren und ihre Texte Lokalzeitungen kostenlos zur Verfügung stellen. John McLellan, Direktor der Scottish Newspaper Society, nennt die Pläne ein „Trojanisches Pferd“, das unabhängige Lokalzeitungen bedrohe.



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„Die Medien sollten auf Augenhöhe berichten“

Malu Dreyer ist Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz.

Wie sollten Lokalzeitungen mit dem Thema Inklusion umgehen? Malu Dreyer gibt Tipps und berichtet von eigenen Erfahrungen mit der Presse.



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„Die Ostdeutschen vermissen Respekt“

Paul-Josef Raue war Chefredakteur verschiedener Regionalzeitungen.

25 Jahre Wiedervereinigung – der lokale Grenzgänger Pauf-Josef Raue blickt auf das Zusammenwachsen von Ost und West.



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„Ich wünsche mir viele Nachahmer“

Andreas Schoener ist stellvertretender Leiter der Landkreisredaktion der Nordsee-Zeitung.

Unter dem Motto „W wie Willkommen“ stellt die Nordsee-Zeitung Initiativen und Ehrenamtliche vor, die sich für Asylbewerber im Landkreis Cuxhaven und in der Stadt Bremerhaven engagieren.



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„Wir wollten das Lokale nach vorne bringen“

Florian Mosig ist Redaktionsleiter der Leine-Deister-Zeitung.

Die Leine-Deister-Zeitung hat einen umfassenden Relaunch vollzogen. Mit Redaktionsleiter Florian Mosig sprachen wir über die Gründe für diesen Schritt.



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„Die Zeitungen haben entdeckt, dass das Digitale kein Feind ist“

Jens Lönneker ist Marktforscher.

Der Journalismus erlebt eine Flut multimedialer Formen. Halten sie auch, was sie versprechen? Die drehscheibe sprach mit dem Marktforscher Jens Lönneker darüber, wie Verlage von den Innovationen profitieren können.

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„Ich lasse mir von meinen Lesern die Welt erklären“

Lars Reckermann ist Chefredakteur der Schwäbischen Post.

Jedes Jahr im Sommer wandert Lars Reckermann zusammen mit Lesern durch die Provinz. Im Interview erzählt er, was den Charme dieser Aktion ausmacht.

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Wie wir schreiben, geht eine Richterin nichts an

Lutz Schumacher ist Geschäftsführer und Chefredakteur des Nordkuriers.

In Neubrandenburg spielt sich eine Justizposse ab, in der es auch um die Grundlagen der Meinungs- und Pressefreiheit in Deutschland geht.

Sabrina Markutzyk, Neuköllner.net

Wir wollten eine lokaljournalistische Leerstelle füllen

Sabrina Markutzyk ist stellvertretende Chefredakteurin von Neuköllner.net.

Am 18. Juni werden in Köln die Grimme Online Awards verliehen. Unter den Nominierten befindet sich auch ein hyperlokaler Blog aus dem Berliner Stadtteil Neukölln. Was hat es mit Neukoellner.net auf sich?

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Wir müssen berichten, was in unserer Gesellschaft vorgeht

Volker Siefert arbeitet als freier Reporter und Redakteur beim Hessischen Rundfunk.

Der freie Reporter Volker Siefert berichtet seit Jahren aus dem radikal-salafistischen Milieu. Mit der drehscheibe sprach er über unterschiedliche Recherchezugänge und wie man als Reporter in heiklen Situationen reagiert.

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„Der DDR-Journalismus gehörte zu den übelsten Seiten des Regimes“

Wolfgang Thierse ist SPD-Politiker und gelernter Schriftsetzer.

Der SPD-Politiker und ehemalige Bundestagspräsident erzählt im drehscheibe-Interview, wie er den Wandel im Lokaljournalismus 1989/90 erlebt hat, was dieser Wandel mit den Ressentiments gegen die Presse auf Pegida-Demonstrationen zu tun hat und worauf es im Journalismus heute ankommt.

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„Journalisten sind ein einfaches Feindbild für Neonazis“

Sebastian Weiermann arbeitet für die Ruhrbarone.

Während die einen auf Protestmärschen verbal gegen die „Lügenpresse“ hetzen, machen die anderen ernst. Dortmunder Rechtsextremisten bedrohen Journalisten der Ruhrbarone, des lokalen Nordstadtblogs und der Ruhr Nachrichten mit Todesanzeigen. Unter den Bedrohten befindet sich auch Sebastian Weiermann. Die drehscheibe wollte wissen, wie er damit umgeht.

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„Wir wollen das Verbindende in einer Region herausstellen“

Klaus Nissen ist Mitbetreiber der Internetzeitung Wetterauer Landbote.

Von Kürzungen in Lokalredaktionen sind derzeit viele Journalisten betroffen. Was tun, wenn der Job verlorengeht? Einige ehemalige Redakteure der Frankfurter Rundschau – aus der Lokalredaktion Wetteraukreis – hatten eine Idee. Sie gründeten kurzerhand eine regionale Internetzeitung. Unter ihnen Klaus Nissen, ehemals Büroleiter in Bad Homburg. Mit ihm sprach die drehscheibe darüber, welche Intentionen mit dem Blog verbunden sind und wie er sich finanziert.

 

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„Der Lokaljournalist muss zum Dienstleister werden“

Molly de Aguiar ist Communication Director der Geraldine R. Dodge Foundation.

Das „Local News Lab“ der Geraldine R. Dodge Foundation in New Jersey soll als Laboratorium für Experimente im Lokalen dienen. Mit sechs hyperlokalen Webseiten startete das Pilotprojekt in diesem Sommer. Molly de Aguiar erklärt, warum sie nicht auf die Paywall setzt und wie die Rolle der Lokaljournalisten sich gerade radikal verändert – zum Besseren.

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„Über öffentliche-rechtliche Finanzierung diskutieren“

Boris Palmer ist Oberbürgermeister von Tübingen.

Der Oberbürgermeister von Tübingen, sieht das Zusammenspiel von Lokaljournalismus und Politik auf kommunaler Ebene in Gefahr. Immer weniger Lokalzeitungen könnten die Wächterfunktion erfüllen.

Jessica Schober

„Im Lokalen überrascht mich die Zuversicht“

Jessica Schober ist freie Journalistin.

Eine Journalistin auf der Walz – diese Idee von Jessica Schober erzeugte eine gewaltige Resonanz in den Medien. Wir wollten wissen, wie es ihr auf der Tour ergeht.

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„Lokaljournalismus lebt davon, dass man Themen rechtzeitig erkennt“

Ulli Schönbach leitet die Lokalredaktion Bautzen der Sächsischen Zeitung.

„Eine Woche mit...“ – so heißt ein neues Format der drehscheibe. Von Zeit zu Zeit wollen wir jeweils eine Woche lang Lokalredaktionen begleiten Den Anfang macht die Sächsische Zeitung. Ulli Schönbach erklärt, wie dort das Lokale funktioniert.

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„Im Lokalen muss die Qualität zu Hause sein“

Paul-Josef Rau ist Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen.

Wurde in vielen Redaktionen der Desk nur eingeführt, um Geld zu sparen? Diese Vermutung äußert Paul-Josef Raue in einem Beitrag auf seinem Blog. Im Gegenzug entwirft er ein Bild vom Desk als einer zentralen Instanz zur Qualitätssteigerung im Blatt.

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„Unsere Zeitung liegt in jedem Haushalt auf dem Tisch“

Hans-Herrmann Müller ist Redaktionsleiter der Elbe-Jeetzel-Zeitung.

Laut Meedia-Ranking ist die Elbe-Jeetzel-Zeitung die erfolgreichste Heimatzeitung Deutschlands. Woran liegt das?

Norbert Molitor bloggt über Nevigese.

„Nevigese ist mittwochnachmittags geschlossen“

Norbert Molitor ist Rentner und Blogger.

Für eine Berichterstattung über einen Ort, in dem nichts passiert, wurde Norbert Molitor mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet.

Sebastian Esser von den Krautreportern

„Der Leser muss das Gefühl haben, Teil eines exklusiven Clubs zu sein“

Sebastian Esser ist Mitglied der Krautreporter.

Mit dem Mitgründer der Krautreporter sprach die drehscheibe über ein neues Crowdfunding-Projekt.

„Lokaljournalisten können gut über sich selbst lachen“

Jörg Homering-Elsner ist Lokaljournalist.

Auf der Facebook-Seite „Perlen des Lokaljournalisten“ werden Stilblüten aus dem Lokalen zum Besten gegeben. Jörg Homering-Elsner hat sie eingerichtet.

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„Wir wollten von der Routine abweichen"

Thomas Block ist Volontär der Südwest Presse.

Das lokale Magazin Reizvoll wurde von Auszubildenden der Südwest Presse produziert und handelt von Sexualität und Liebe.

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„Mehr Ressourcen für mehr Qualität“

Klaus Arnold ist Professor an der Universität Trier.

Das Projekt „Was leistet Lokaljournlismus bei Print und Online?" untersucht die Qualität lokaler Berichterstattung.

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„Die User waren bestens informiert“

Katharina Ritzer und Joachim Braun vom Nordbayerischen Kurier.

Für seine Berichterstattung über die Kommunalwahlen in Bayern benutzte der Nordbayerische Kurier das Online-Tool Scribble Live.

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„Lokalredakteure scheuen soziale Themen“

Rebekka Sommer ist freie Journalistin und Sozialwissenschaftlerin.

Scheuen Lokaljournalisten soziale Themen? Wie nehmen sie Sozialarbeiter wahr? Dieses Thema behandelte Rebekka Sommer in ihrer Abschlussarbeit.

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„Das Wahlportal ist hyperlokal und crossmedial“

Roland Mitterbauer ist verantwortlicher Online-Redakteur der Passauer Neuen Presse.

Umfassender service für die Leser: Zur Kommunalwahl in Bayern wartet die Passauer Neue Presse mit einem Wahlportal auf.

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„Ohne Tablets keine jungen Leser“

Georg Konstantinow leitet das Projekt „Jugend, Bildung und Medien“ des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags (shz).

Der shz hat an Schulen in Schleswig-Holstein iPad-Leseecken eingerichtet.

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„Der Leser-Kontakt über Apps und soziale Netzwerke ist unerlässlich“

Dominik Brück ist stellvertretender Chefredakteur von Mittendrin.

Der Hamburger Blog Mittendrin bietet eine „Call a Journalist“-App an.

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„Durch Facebook wird die Lokalzeitung wieder zum Marktplatz“

Katharina Ritzer leitet die Ressorts Digitales und Online beim Nordbayerischen Kurier.

Von hitzigen Facebook-Diskussionen und Lesern als moralisches Korrektiv.

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„Beim Thema Erster Weltkrieg gerät das Lokale immer mehr in den Blick“

Lorenz Jäger ist Feuilletonredakteur der FAZ.

Anlässlich des 100. Jahrestages des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs veröffentlicht die Frankfurter Allgemeine Zeitung künstlerische und literarische Dokumente aus der Zeit von 1914 bis 1918. Lorenz Jäger betreut die Serie.

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„Der Weltpolitik einen Dreh mit Heimatbezug verleihen“

André Schweins leitet die Lokalredaktionen der Westfalenpost.

Eine Lokalzeitung ganz nah dran am Weltgeschehen? Geht das überhaupt? Mit einem bisschen Glück ja! Die Westfalenpost aus Hagen berichtete darüber, wie der russische Oligarch Chodorkowski nach langer Haft nach Deutschland ausgeflogen wurde – im Privatjet des Mendener Unternehmers Ulrich Bettermann.

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„Die digitale Revolution bietet die Chance, die Menschen auch am Sonntag im Zeitungsformat zu unterhalten“

Volker Stennei ist Chefredakteur des Hellweger Anzeigers.

Digitale Offensive in Nordrhein-Westfalen: Seit dem 1. Dezember 2013 erscheint der  aus Unna auch sonntags – und zwar in einer digitalen Sonderausgabe.

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„Journalisten mit Migrationshintergrund müssen gezielt gefördert werden“

Olivera Stajic ist Redakteurin bei Der Standard.

Olivera Stajic leitet die Onlineplattform daStandard.at, für die ausschließlich Journalisten mit Migrationshintergrund arbeiten.

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„Wenn sich der Protest laut genug meldet, sollte man ihn anhören“

Peter Schwarz ist Reporter der Waiblinger Kreiszeitung.

Wie erkennt man als Journalist die Bedeutung einer Protestbewegung? Beispiel Windkraftgegener.

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„In den Liedtexten wird ständig zum Mord aufgerufen“

Thomas Kuban ist freier Journalist.

Über Jahre hinweg filmte Thomas Kuban heimlich auf Neonazi-Konzerten. Die drehscheibe sprach mit ihm über seine gefährlichen Undercover-Recherchen.

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„Die Zeitung beginnt zu leben“

Silke Hellwig ist Chefredakteurin des Weser-Kuriers.

Der Weser-Kurier arbeitet neuerdings mit Augmented Reality, hat ein Premiumportal und eine Metered Paywall eingerichtet. Silke Hellwig erläutert die Hintergründe der digitalen Offensive.

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„Wir tun gut daran, den Autorisierungswahn zurückzuschrauben“

Uwe Röndigs ist Chefredakteur der Zeitungsgruppe Lahn-Dill.

Interview kaputtautorisiert? Die Zeitungsgruppe Lahn-Dill lässt das nicht mit sich machen und verzichtet auf den Abdruck eines Interviews mit der grünen Politikerin Renate Künast.

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„Wir wollen nicht belehren, sondern diskutieren“

Christopher Clausen ist Journalistenschüler an der Axel Springer Akademie.

In ihrem Abschlussprojekt widmen sich 18 Volontäre der Axel Springer Akademie dem Phänomen des Nichtwählers.

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„Allen ist klar, dass man sich online aufstellen muss“

Tina Chemnitz und Michael Husarek waren zu Gast bei der Fachtagung Crossmedia des Mediencampus Bayern.

Wie umgehen mit der Herausforderung Crossmedia? Darüber sprachen wir mit Tina Chemnitz von der Pegnitz-Zeitung und Michael Husarek von den Nürnberger Nachrichten. In einem Vierteljahr wird nachgehakt.

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„Wir wollen die Wahl nicht gewinnen, sondern erklären“

Stefan Fößel ist Leitender Redakteur im Lokalen der Mediengruppe Oberfranken.

Die Volontäre der Mediengruppe Oberfranken haben anlässlich der Bundestagswahl eine fiktive Partei gegründet. Stefan Fößel, Leitender Redakteur im Lokalen, betreut das Projekt.

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„Es sind schon viele große Geschichten entstanden“

Gregor Hackmack ist Mitbegründer von abgeordnetenwatch.de.

Auf www.abgeordnetenwatch.de können Bürger Abgeordnete öffentlich befragen. Gregor Hackmack, Mitbegründer des Portals, erklärt, wie Journalisten die Seite für die Lokalberichterstattung nutzen können.

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„Die Rechtsextremen haben versucht, die Pressefreiheit einzuschränken“

René Wappler ist Reporter der Lausitzer Rundschau.

Auf der Jahreskonferenz des Netzwerks Recherche berichtete der Journalist über seine Arbeit zum Thema Rechtsextremismus.

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„Politikverdrossenheit hat auch viele Medien befallen“

Thomas Leif ist Journalist, Autor und Honorarprofessor für Politik an der Universität Koblenz-Landau.

Zwei Tage wurde in Berlin über Strategien der Parteien und die Rolle der Medien im Wahlkampf diskutiert. Unter dem Titel „Das Hochamt der Demokratie“ kamen Strategen der Parteien, Wissenschaftler und Journalisten zusammen, um sich mit rund 250 Teilnehmer- und Teilnehmerinnen auszutauschen. Wir sprachen mit Tagungsleiter Thomas Leif.

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„Ohne uns wäre das System einfach weitergelaufen“

Thomas Haag ist Lokalredaktionsleiter bei der Allgemeinen Zeitung (Mainz).

Der Redakteur deckte ein Selbstbedienungsgeflecht bei der Vergabe von Bundesgartenschauen auf. Er erhält dafür den Ralf-Dahrendorf-Preis 2013.

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„Wir wollten von den Lesern Reaktionen provozieren“

Florian Mosig ist Redaktionsleiter der Leine-Deister-Zeitung aus Gronau.

Was tun, um die Leser auf den neuen Internetauftritt aufmerksam zu machen? Die Redaktion der Leine-Deister-Zeitung aus Gronau hat sich eine offensive Strategie einfallen lassen.

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„Wir haben uns nicht im offiziellen Medientross bewegt“

Philipp Ostrop ist Leiter der Stadtredaktion Dortmund der Ruhr Nachrichten.

Die Ruhr Nachrichten waren mit einer eigenen Delegation aus Redakteuren und Mitarbeitern in London, um von dort über das Champions-League-Finale zu berichten. Wie lokal in London funktioniert, wollten wir von Philipp Ostrop wissen.

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„Schluss mit der Selbstdemontage“

Giovanni di Lorenzo ist Chefredakteur der Zeit.

Auf dem 21. Forum Lokaljournalismus forderte Giovanni di Lorenzo mehr Selbstbewusstsein von seinen Zeitungskollegen. Sieben Fragen an den Chefredakteur der Zeit.

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„Wir wollen weitermachen“

Christian Jöricke ist einer von zwei Betreibern von 16vor.de.

Christian Jöricke und sein Kollege Marcus Stölb betreiben das Stadtblog 16vor in Trier. Auf der Seite starteten sie kürzlich einen Aufruf an die Leser und baten um finanzielle Unterstützung ihrer Arbeit. Über die Gründe und über die Reaktionen sprach Jöricke im drehscheibe-Interview.

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„Keiner lebt vollständig in der digitalen Welt“

Lothar Müller ist Redakteur der Süddeutschen Zeitung.

Die Epoche von Print geht zuende. Papier ist tot. Von wegen! Papier ist geduldig und lebt noch eine Weile. Das meint zumindest Lothar Müller.

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„Open Journalism bringt uns weit voran“

Daniel Bröckerhoff ist freier Journalist.

Am Rande der Re:publica 13 sprachen wir mit Daniel Bröckerhoff über Möglichkeiten und Grenzen des Konzepts Open Journalism.

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„Oftmals fehlt die gesamteuropäische Perspektive“

Martin Schulz ist Präsident des Europaparlaments.

Ist die EU in „tödlicher Gefahr“? Ja, meint EU-Parlamentspräsident Martin Schulz. Welche Wege aus der Gefahr führen und welchen Beitrag Lokaljournalisten dazu leisten können, erläutert er im drehscheibe-Interview.

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„Manchmal unterschätzen wir die Leser“

Thomas Hauser ist Chefredakteur der Badischen Zeitung.

Bereits zum zweiten Mal verleiht die Badische Zeitung den Ralf-Dahrendorf-Preis für Lokaljournalismus. Über die Bedeutung der Auszeichnung sprachen wir mit Thomas Hauser.

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„Der Newsdesk ist die geeignete Werkbank“

Peter Pauls ist Chefredakteur des Kölner Stadt-Anzeigers.

Der Kölner Stadt-Anzeiger hat die Redaktionsstrukturen umgebaut und einen Newsroom eingerichtet. Darüber sprach die drehscheibe mit Peter Pauls.

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„Die Sonntagsfrage ist keine Prognose“

Jörg Schönenborn ist Autor der Fragen des monatlichen ARD Deutschlandtrends und Chefredakteur des WDR-Fernsehens.

Wie verlässlich sind Wahlprognosen? Verwandeln sich Meinungsforscher immer mehr in Meinungsmacher? Und wie sollten Journalisten mit Umfrageergebnissen umgehen? Darüber sprachen wir mit Jörg Schönenborn, der seit 1999 die Wahlsendungen in der ARD moderiert.

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„Traditionelles Layout vermittelt Sicherheit“

Jens Funder Berg ist Geschäftsführer des dänischen Medienunternehmens Visiolink.

Was erwarten Leser von der iPad-Ausgabe einer Zeitung? Dieser Frage ging eine Studie des Unternehmens Visiolink und der Universität Aarhus nach. Über Details der Studie spricht Visiolink-Geschäftsführer Jens Funder Berg im Interview.

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„Die Öffentlichkeit erweitern“

Günther Wallraff ist Journalist und Schriftsteller.

Undercover-Reportagen sind hierzulande unweigerlich mit dem Namen Günter Wallraff verbunden. Wie aber ging er bei seiner Discounter-Aktion vor? Die drehscheibe sprach mit ihm über seine Recherchemethoden.

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„Aufbruchsstimmung ist innovationsfreundlich“

Stephan Weichert ist Professor an der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation Hamburg.

Die Studie „Die Zeitungsmacher“ untersucht, wie sich der digitale Strukturwandel auf die konkrete Arbeitssituation von Journalisten und die handwerklichen Perspektiven der Redaktionsarbeit auswirkt. Über die Ergebnisse sprachen wir mit Stephan Weichert.

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„Wir haben keine journalistischen Heldentaten vollbracht“

Stefan Kläsener ist Chefredakteur der Westfalenpost.

Als der NSU seinen ersten Mord begang, war Stefan Kläsener Redaktionsleiter der Kinzigtal-Nachrichten in Schlüchtern, der Heimatstadt des Mordopfers Enver Simsek. Wie war es damals, über den Mord zu berichten?

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„Die Opfer wollen wissen, was passiert ist“

Peter Schwarz ist Reporter in der Kreisredaktion der Waiblinger Kreiszeitung.

„Schmerzliche Heimat“ – so heißt das Buch, das Peter Schwarz zusammen mit Semiya Simsek veröffentlicht hat. Simseks Vater war das erste Opfer NSU-Mordserie. Mit Peter Schwarz sprachen wir über das Buch.

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„Wir sollten uns Kindern nähern wie Anthropologen einem Indianerstamm“

Günther Beltzig ist Spielplatz-Designer.

Beltzig beriet den Hanauer Anzeiger bei einer Serie von Spielplatztests. Wir wollten von ihm wissen, wie man sich in Kinder hineindenkt und ihre Perspektive einnimmt.

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„Die Studenten treffen die letzte Entscheidung“

Jana Hartung ist Produktmanagerin Online und Crossmedia bei der Zeitungsgruppe Thüringen.

Die Lemma ist eine Zeitung von Studenten für Studenten – herausgegeben von der Zeitungsgruppe Thüringen. Mit Jana Hartung sprachen wir über das Projekt.

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„Eine neue Beziehung zwischen Journalist und Leser“

Sebastian Esser ist Gründer von Krautreporter.

Erst zahlen, dann lesen – beim Crowdfunding finanzieren viele Geldgeber ein Projekt im Voraus. Die Plattform Krautreporter bringt die Idee nach Deutschland. Wir sprachen mit dem Gründer Sebastian Esser über die Möglichkeiten für Lokaljournalisten und Verlage.

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„Der Beruf des Journalisten hat an Attraktivität verloren“

Horst Röper ist Zeitungsforscher.

Ist es überhaupt noch sinnvoll, den Beruf des Journalisten zu ergreifen? Der Zeitungsforscher Horst Röper meint: Nein! Die drehscheibe sprach mit ihm über seinen pessimistischen Befund. Außerdem befragten wir Studierende der Kölner Journalistenschule nach ihrer Motivation und ihren Zielen.


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„Gerade online lassen sich lokale Themen präsentieren“

Urs Buess ist Redaktionsleiter der Tageswoche.

Hinter der Tageswoche aus Basel steht ein außergewöhnliches Zeitungsmodell. Sie erscheint online und ein Mal die Woche, immer freitags, gedruckt. Gegründet wurde sie im Oktober 2011. Mit Redaktionsleiter Urs Buess sprachen wir darüber, wie sich das Projekt entwickelt hat.


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„Es gibt eine Wechselwirkung zwischen Lokalpresse und Kommunalpolitik“

Alexandra Haderlein ist Volontärin der Nürnberger Nachrichten.

Welchen Einfluss hat die Lokalpresse auf kommunalpolitische Entscheidungen? Dieser Frage ging Alexandra Haderlein in ihrer Bachelor-Arbeit im Studiengang Ressortjournalismus der Hochschule Ansbach nach. Die drehscheibe sprach mit ihr über die Ergebnisse der Arbeit.


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„Wir stoßen oft Dinge an, die große Auswirkungen haben können“

Michael Husarek ist stellvertretender Chefredakteur der Nürnberger Nachrichten.

Welchen Einfluss hat die Lokalpresse auf kommunalpolitische Entscheidungen? Dieser Frage ging Alexandra Haderlein in ihrer Bachelor-Arbeit im Studiengang Ressortjournalismus der Hochschule Ansbach nach. Dabei untersuchte sie auch den Lokalteil der Nürnberger Nachrichten. Zweitgutachter der Arbeit war Michael Husarek. Die drehscheibe sprach mit ihm über die Ergebnisse der Arbeit.


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„Die Paywall ist nur ein Teil des Gesamtkonzepts“

Falk Zimmermann ist stellvertretender Chefredakteur des Fränkischen Tags

Die Mediengruppe Oberfranken hat auf der Internetseite www.infranken.de eine Bezahlschranke eingeführt. Über das Konzept und die Umsetzung sprach die drehscheibe mit Frank Zimmermann.


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„Deutsche Journalisten nutzen soziale Medien wenig“

Falk Rehkopf ist Geschäftsführer der Cision GmbH

Deutsche Journalisten tun sich im Vergleich mit Kollegen aus anderen Ländern schwer bei der Nutzung sozialer Medien. Dies zeigt eine Studie der Cision GmbH in Zusammenarbeit mit der Canterbury Christ Church University.


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„Thema ist einzig, was die Stadt bewegt“

Manuel Gnos ist Bildredakteur von Journal B.

Journal B ist das erste Online-Magazin aus Bern. Das von einem Verein getragene Portal hat sich ganz lokalen Geschichten verschrieben. Über das Konzepot sprachen wir mit Bildredakteur Manuel Gnos.


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„Politik ist besser als ihr Ruf“

Norbert Lammert ist Präsident des Deutschen Bundestags.

Die Demokratie ist einem ständigen Wandel unterworfen. Das Wahlverhalten ändert sich, neue Parteien entstehen, das Internet verändert die Diskussionsprozesse. Wie sollte die Politik damit umgehen? Die drehscheibe sprach darüber mit Bundestagspräsident Norbert Lammert.


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„Es reicht nicht mehr aus, den Leser mit Neuigkeiten zu versorgen“

Dieter Golombek ist Sprecher der Jury des deutschen Lokaljournalistenpreises.

Anfang Oktober 2012 wurde der Lokaljournalistenpreis 2011 der Konrad-Adenauer-Stiftung verliehen. Am Rande des Festaktes in Bonn sprach Paul-Josef Raue, Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen, mit Dieter Golombek, Sprecher der Jury des Lokaljournalistenpreises, über die Lage des Lokaljournalismus.


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„Gut integrierte Deutsch-Türken gehören zur Normalität“

Mehmet Ata ist Volontär beim Express.

Mehmet Ata und Ayhan Demirci vom Kölner Express haben den Kölner Medienpreis 2012 gewonnen. Mit ihrer Serie „Wenn die Fremde zur Heimat wird – 50 Jahre türkische Gastarbeiter in Köln“ landeten sie auf dem 1. Platz in der Kategorie „Print“. „Die Jury war beeindruckt, wie lebhaft und zutreffend, nachvollziehbar und kenntnisreich die Autoren innerhalb ihres Genres gearbeitet haben“, hieß es in der Begründung zur Preisverleihung. Die drehscheibe sprach mit Mehmet Ata über die Hintergründe der Serie.


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„Die heutigen Themen sind mit alten Ressortstrukturen nicht zu bewältigen“

Reinhard Göweil ist Chefredakteur der Wiener Zeitung.

Die Wiener Zeitung hat in einem Relaunch die Struktur des Blattes vollständig umgekrempelt. Über die Ziele der Neugestaltung sprach die drehscheibe mit Chefredakteur Reinhard Göweil.


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„Das Lokale ist ein Erfolgsfaktor von Radio Euskirchen“

Norbert Jeub ist Chefredakteur von Radio Euskirchen.

Für die Umsetzung einer Idee aus dem drehscheibe-Redaktionskalender erhielt Radio Euskirchen von der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr den Hörfunkpreis. Die drehscheibe sprach mit dem Vollblut-Radiomacher Jeub über die Bedeutung des Lokalen für den Hörfunk.


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„Interaktion darf nie überfordern, aber auch nie langweilen“

Bernhard Riedmann ist Redakteur beim Spiegel.

In seiner Web-Reportage „Nicht von Gott gewollt“ hat Bernhard Riedmann mit nonlinearem Storytelling für das iPad experimentiert. Die drehscheibe sprach mit ihm über seine Arbeit.


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„Berlin auf 2,2 Kilometern“

Matthias Bannert ist Journalistenschüler an der Axel-Springer-Akademie.

„Hyperlokal“ heißt ein Schlüsselwort der Journalisten-Ausbildung an der Axel-Springer-Akademie in Berlin. Das Ausbildungsprojekt „Zoom Berlin“ rückt dabei eine einzelne Straße im Berliner Szenebezirk Kreuzberg in den Blickpunkt – die Oranienstraße. Auf www.zoom-berlin.com porträtieren die Volontäre das Leben der Anwohner in Texten, Videos und Audiomitschnitten. Wie das Projekt geplant und umgesetzt wurde, darüber sprach die drehscheibe mit Matthias Bannert, Journalistenschüler an der Axel-Springer-Akademie und einer von zwei CVDs von Zoom Berlin.

Julius Troeger

„Zusätzliche Web-Techniken können nicht schaden“

Julius Tröger ist Redakteur bei der Berliner Morgenpost.

Wie viel sollte ein Redakteur von den Techniken, die es im Online-Journalismus gibt, verstehen? Mindestens soviel wie ein Fernsehredakteur von der Arbeit des Cutters, meint Julius Tröger, Redakteur bei der Berliner Morgenpost. Er hat kürzlich auf seinem Blog digitalerwandel.de eine Zusammenfassung der neuesten technischen Möglichkeiten im Web veröffentlicht, die er der drehscheibe freundlicher Weise zur Verfügung stellt. Wir veröffentlichen sie in den kommenden Wochen im Rahmen eines Online-Workshops auf dieser Homepage. Hier geht es zum ersten Teil. Mit Tröger sprachen wir über seine Motivation, diese Zusammenfassung zu erstellen.

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„Die Fusion bedeutet Kontinuität“

Claus Detjen ist Verleger des Haller Tagblatts.

Das Kartellamt hatte es untersagt, der Bundesgerichtshof aber erlaubt es: Die Südwest Presse darf das Haller Tagblatt aus Schwäbisch Hall übernehmen. Claus Detjen erläutert im Interview, warum er vor Gericht um die Fusion gekämpft hat.

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Deutsche Zeitungen online: Ein Plus in allen Altersgruppen

Markus Ruppe ist Geschäftsführer der ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft.

Die deutschen Zeitungen erreichen mit ihren Angeboten im Internet zwei von fünf Deutschen. Besonders unter jungen Leuten ist die Reichweite enorm gestiegen, wie eine Erhebung zeigt. Die drehscheibe sprach darüber mit Markus Ruppe.

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„Wir wollen die Zukunft der Stadt mitgestalten“

Sascha Klein ist Redakteur der Lausitzer Rundschau.

Drei Wochen lang arbeitet die Lokalredaktion Hoyerswerda der Lausitzer Rundschau in einem leerstehenden Wohnblock am Stadtrand. Die Redaktion beteiligt sich damit an einer Aktion, bei der der demographische Wandel der Stadt thematisiert werden soll. Über das Projekt sprach die drehscheibe mit Redakteur Sascha Klein.

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„Das Blatt völlig einzustellen, kam nicht infrage“

Christoph Pepper ist Chefredakteur des Vlothoer Anzeigers.

Am 30. Juni 2012 erschien der Vlothoer Anzeiger zum letzten Mal als gedruckte Tageszeitung. Seither können die Leser Lokalnachrichten aus Vlotho und Umgebung zum einen auf der Online-Plattform des Blattes nachlesen. Zum anderen erscheint ein Mal in der Woche ein kostenloses Printprodukt, das an gut 15.000 Haushalte der Region verteilt wird. Über die Chancen dieses neuen crossmedialen Geschäftsmodells sprach die drehscheibe mit Chefredakteur Christoph Pepper.

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„Was im Nachbardorf geschieht, erfährt man bei uns“

Peter-Stefan Greiner ist Gründer der Online-Zeitung NNZ .

Die Neue Nordhäuser Zeitung ist eine Online-Zeitung aus Thüringen, die voll und ganz auf lokale Inhalte setzt. Über das Konzept spricht Peter-Stefan Greiner im drehscheibe-Interview.

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„Die Print- und Onlinewelt wächst bei uns zusammen“

Thomas Kloß ist Chef vom Dienst und Chefredakteur Online der WAZ.

Eine App, drei Lokalteile – so könnte man das Prinzip der neuen WAZ-App-plus auf den Punkt bringen. Die Nutzer können mit der Anwendung auf drei aus insgesamt 23 Lokalausgaben zugreifen. Die drehscheibe sprach darüber mit Thomas Kloß, dem Online-Chefredakteur der WAZ.

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„In manchen Redaktionen wird viel experimentiert“

Sonja Kretzschmar ist Medienwissenschaftlerin.

Die Medienwelt ist im Umbruch. Der digitale Wandel verändert Lesegewohnheiten und schafft neue Publikationskanäle. Wie stellen sich Lokalredaktionen auf die neuen Zeiten ein? Ein Interview mit Sonja Kretzschmar, Mitverfasserin des Forschungsberichts Crossmedia 2012.

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„Auf schleichende Entwicklungen achten“

Andreas Speit ist freier Autor.

Der Autor und Journalist Andreas Speit schreibt seit 20 Jahren über Rechtsextremismus, unter anderem in der wöchentlichen taz-Kolumne „Der rechte Rand“. Auf der Jahreskonferenz des netzwerk recherche e.V. sprach er über „Nazis im Visier – Recherchen  im rechtsradikalen Milieu“. Im anschließenden Gespräch mit der drehscheibe gab er Tipps für die Recherche im Lokalen.

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„Ohne tiefe Verwurzelung im Lokalen hat man heute keine Chance mehr“

Thomas Hauser ist Chefredakteur der Badischen Zeitung.

Die Badische Zeitung erhält den Lokaljournalistenpreis 2012 der Konrad-Adenauer-Stiftung  in der Kategorie Service. In der preisgekrönten Serie wurden Stadtteile Freiburgs auf ihre Alltagstauglichkeit untersucht. Die drehscheibe sprach darüber mit Chefredakteur Thomas Hauser.

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„Im Lokalen kann Kritik die Menschen im Mark erschüttern“

Ekkehard Rüger ist Lokalredakteur der Westdeutschen Zeitung in Burscheid.

Auf der Redaktionskonferenz „Land in Sicht“ in Göttingen (12. bis 14. Mai) hat Ekkehard Rüger fünf Thesen zur Berichterstatung aus dem ländlichen Raum aufgestellt. Die drehscheibe sprach mit ihm über seine Ideen.

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„Wir werden Produkte für Kinder sehen, die wir uns heute nicht vorstellen können“

Thorsten Merkle ist Leiter des Wissensnetzwerke der Initiative junge Leser.

Was sind die neusten Tendenzen in Sachen Medien für Kinder? Was unternehmen Verlage, um Kinder als Leser zu gewinnen? Ein Gespräch mit Thorsten Merkle, dem Leiter des Wissensnetzwerks bei jule : Initiative junge Leser.

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„Eine monatliche Demographie-Seite“

Franz Müntefering  war Vorsitzender der SPD und Bundesarbeitsminister.

Es ist eine Binsenweisheit: Deutschland wird älter. Es werden weniger Kinder geboren, und die Menschen sterben später. Aus der Sicht von Franz Münteferings ist unsere Gesellschaft nicht ausreichend auf die Folgen dieser Entwicklung vorbereitet. Die drehscheibe wollte von ihm wissen, was der demographische Wandel für das Verhältnis von Stadt und Kommunen bedeutet und was Lokalzeitungen tun können.
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„Instant Publishing bietet große Chancen für Lokaljournalisten“

Dirk Baranek ist Online-Journalist. 

Auf Konferenzen wird heutzutage gebloggt, getwittert und gefacebooked, was das Zeugs hält. Der Fachbegriff dafür: Instant Publishing. Welche Möglichkeiten der direkten Berichterstattung gibt es heute bereits? Darüber sprach die drehscheibe am Rande der Internetkonferenz Re:publica mit Dirk Baranek. Er ist Online-Journalist und Berater von Online-Medien.

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„Pöbler werden ignoriert“

Sebastian Horn ist Redakteur von Zeit online.

Wer bringt Online-Debatten am meisten voran: der Troll oder der Besserwisser? Das hat Sebastian Horn untersucht. Gemeinsam mit Max Neufeind von der ETH Zürich hat er eine der Debatten auf Zeit online wisenschaftlich ausgewertet. Am Rande der Internetkonferenz Re:publica, die vom 2. bis 4. Mai in Berlin stattfand, sprach die drehscheibe mit ihm über seine Beobachtungen.

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„Die Zeit der traditionellen Medien könnte bald vorbei sein“

Dani Winter ist Online-Redakteur der Basler Tageswoche.

Seit einem halben Jahr erscheint die Basler Tageswoche als Onlineausgabe und einmal wöchentlich im Printformat – finanziert durch eine Stiftung. Über das Konzept sprach die drehscheibe auf dem 2. Schweizer Forum für Lokaljournalismus mit Online-Redakteur Dani Winter.

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„Die Menschen interessieren sich für Lokalhistorie“

Ulrich Graser ist stellvertretender Redaktionsleiter in der Lokalredaktion Forchheim der Nürnberger Nachrichten.

Auf der Interseite der Nürnberger Nachrichten erscheint täglich der Original-Text eines Artikels von vor 50 Jahren mitsamt der Original-Fotos. Zusätzlich werden alle historischen Fotos eines Monats in einer fortlaufend wachsenden Bildergalerie gesammelt. Vor allem diese Bildergalerien haben enorme Zugriffsraten. Über die Lust am Vergangenen sprach die drehscheibe mit Ulrich Graser.

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Die große Facebook-Liste

Uwe Renners ist Redakteur bei den Westfälischen Nachrichten.

Viele Tageszeitungen stellen ihre Meldungen auch über Facebook ins Netz – für Journalisten eine gute Möglichkeit, schnell an Informationen zu gelangen. Damit sie dabei nicht den Überblick verlieren, hat Uwe Renners, Redakteur der Westfälischen Nachrichten, eine Liste mit Tageszeitungen zusammengestellt, die bei Facebook aktiv sind.

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Schnurstracks ins Lokale

Dr. Carlo Imboden ist Medienforscher und Unternehmensberater 

Neue Erkenntnisse des Readerscan-Verfahrens zeigen, dass die Leser immer häufiger direkt zum Lokalteil greifen. Die drehscheibe sprach darüber mit Dr. Carlo Imboden, der das Verfahren entwickelt hat.

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Kantig und schwäbisch

Hagen Schönherr und Markus Riedl sind die Erfinder von spaetz.de 

Spaetz.de ist ein Portal von Volontären der Schwäbischen Zeitung aus Leutkirch. Die Internetseite berichtet über „junge Themen aus dem Herzen von Schwaben“, wie es in einer Selbstdarstellung heißt. Über das Konzept sprach die drehscheibe mit den spaetz-Erfindern Hagen Schönherr und Markus Riedl.

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„Das Scheitern der ONZ ist ein Riesenrückschlag“

Urs Gossweiler ist Verleger der Jungfrau Zeitung 

Anfang März 2012 wurde überraschend die Obwalden- und Nidwalden-Zeitung aus der Schweiz eingestellt. Die Zeitung basierte auf dem Konzept der „Mikro-Zeitung“ des Verlegers Urs Gossweiler und veröffentlichte ausschließlich lokale Inhalte. Die drehscheibe sprach mit Gossweiler über die Gründe des Scheiterns.

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„Wir haben klargestellt: nicht mit uns!“

Joachim Braun ist Chefredakteur des Nordbayerischen Kuriers. 

Recherchieren im Lokalen ist keine leichte Übung. Schwierig wird es vor allem, wenn der Presse bestimmte Informationen verweigert werden. Manchmal helfen nur noch die Gerichte, wie dieses Beispiel aus Bayreuth zeigt. Ein Gespräch mit Joachim Braun, dem Chefredakteur des Nordbayerischen Kuriers.

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„Online-Lokaljournalismus trägt sich noch nicht“

Daniel Wildfeuer ist Gründer und Geschäftsführer von lokalnews.de. 

Mitte Februar wurde bekannt, dass die lokaljournalistische Plattform lokalnews.de ihren Dienst einstellt, und das nach wenig mehr als einem Jahr. Lokalnews.de deckte das Geschehen in der Stadt Passau journalistisch ab. Es war des erste deutschsprachige Online-Projekt im Lokaljournalismus, das von einem Verlag, dem Wochenblatt Verlag aus Landshut, finanziert wurde. Über die Hintergründe des Scheiterns sprach die drehscheibe mit Daniel Wildfeuer, dem Gründer und Geschäftsführer von lokalnews.de.

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„Wir wollen Hamburg ein Gesicht geben“

Oliver Schirg leitet das Online-Newsdesk beim Hamburger Abendblatt.
 

Das Hamburger Abendblatt schickt neuerdings sogenannte Stadtreporter in die einzelnen Kieze Hamburgs. Ausgerüstet mit Handys und Laptops sollen sie durch die Stadtteile streifen und hyperlokale Geschichten recherchieren. Oliver Schirg erläutert das Konzept.

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„Bei den Treffen ging es mir nie um eine persönliche Wertung“

David Wnendt ist Regisseur. 

Der Film „Kriegerin“ von David Wnendt handelt von dem Skingirl Marisa, das versucht, aus seiner rechtsextremen Clique in der ostdeutschen Provinz auszusteigen. Im Interview erläutert der Regisseur, wie er bei seiner Recherche im rechtsextremen Milieu vorgegangen ist.

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„Wir wollen die Lebenswirklichkeit in diesem Stück Kerneuropa abbilden“

Damian Schwickerath ist Stellvertretender Chefredakteur des Trierischen Volksfreunds.

Der Trierische Volksfreund und die Gruppe Editpress Luxemburg (Esch-sur-Alzette) geben seit Januar 2012 gemeinsam eine Zeitung heraus: DeLux. Ein Gespräch mit Damian Schwickerath, dem Stellvertretenden Chefredakteur des Trierischen Volksfreunds, über das grenzüberschreitende lokale Projekt.

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Von Profis für Profis

Ein Doppelinterview mit Paul-Josef Raue und Wolf Schneider

Der Klassiker in neuer Form: Die neue Ausgabe des Handbuchs für Journalisten von Wolf Schneider und Paul-Josef Raue ist erschienen: „Das neue Handbuch des Journalismus und des Online-Journalismus“. Das Standardwerk wurde generalüberholt und um viel Wissenswertes zum Online-Journalismus und zur Arbeit in und mit PR und Pressestellen erweitert. Die drehscheibe sprach mit den beiden Autoren.

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„Ein 360-Grad-Rundumblick über die Region“

Uwe Ralf Heer ist Chefredakteur der Heilbronner Stimme.

Am 15. Dezember 2011 feierte das Videoblog „360 Grad“ der Heilbronner Stimme ein besonderes Jubiläum: Die 200. Folge erschien. Die drehscheibe sprach mit einem Chefredakteur, der sich schon mal in ungeahnte Höhen aufschwingt.

Sascha Borowski, Online-Chef Augsburger Allgemeine

„Am Tag 10 bis 20 eigene Berichte“

Sascha Borowski leitet die Online-Redaktion der Augsburger Allgemeinen.

Bei den Oktoberzahlen der Online-IVW legte die Augsburger Allgemeine dem Mediendienst Meedia zufolge bei den redaktionellen Visits gegenüber dem Vormonat um mehr als 20 Prozent zu. Sascha Borowski erläutert im Interview wie es zu diesem signifikanten Zuwachs kam und welche Strategie die Augsburger online fahren.

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„In den Titelköpfen wird weiterhin DerWesten stehen“

Thomas Kloß ist Chefredakteur von DerWesten.de.

Änderungen bei DerWesten.de: Die Internetseite der WAZ-Gruppe erhält ein neues Erscheinungsbild, und in einem zweiten Schritt sollen ab 2012 die einzelnen Zeitungstitel, die bisher unter DerWesten.de zusammengefasst sind, wieder unter eigenen URLs erreichbar sein. Über die Bedeutung dieses Schrittes sprach die drehscheibe mit Thomas Kloß, dem Chefredakteur von DerWesten.de.

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„Schwein haben ist nicht so einfach“

Peter Voith ist Redaktionsleiter Regionales/ Niedersachsen des Weser-Kuriers.

In der Ausgabe 9/11 berichtete die drehscheibe über das Redaktionsschwein des Weser-Kuriers. Ursprünglich sollte die Geschichte den Lesern des Blattes bewusst machen, wie das Leben eines Nutztieres zwischen Geburt und Tod aussieht. Doch dann kam alles völlig anders und die Lage eskalierte. Peter Voith erzählt, was passiert ist.

Daniel Chmielewski, Medienhaus Lensing

„Lokales ist Teil unserer DNA“

Daniel Chmielewski arbeitet in der Geschäftsleitung des Medienhauses Lensing.

Die Auflagen der Lokalzeitungen sinken durchschnittlich stärker als die der überregionalen Tageszeitungen. Ist das darauf zurückzuführen, dass das Interesse an lokaler Information nachlässt? Der Journalist Daniel Chmielewski ist der Frage nachgegangen und hat untersucht, wie stark das lokale Interesse der Leser von der Ortsbindung der Menschen abhängig ist. Für seine Dissertation, die unlängst unter dem Titel „Lokale Leser. Lokale Nutzer“ erschienen ist, befragte er in einer empirischen Studie 3.000 Leser und Nutzer der Ruhr Nachrichten. Die drehscheibe sprach mit ihm über die Ergebnisse seiner Studie und darüber, was das für die Zukunft der lokalen Medien bedeuten könnte.

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„Es ist nicht jedermanns Sache, fünf Tage nicht zu duschen“

Hartmut Wagner ist Gerichtsreporter der Rhein-Zeitung.

Wie leben Obdachlose? Was tun sie den ganzen Tag? Aus welchen Gründen leben sie auf der Straße? Um diesen Fragen nachzugehen, hat Hartmut Wagner, Gerichtsreporter der Rhein-Zeitung, fünf Tage lang einen Obdachlosen durch Koblenz begleitet. Er saß mit ihm auf Bänken herum, sprach stundenlang mit ihm und schlief neben ihm in einer Unterführung. Anschließend schrieb er eine Reportage über diese fünf Tage und das Leben des Stadtstreichers. Die drehscheibe sprach mit Wagner darüber, wie er bei der Geschichte vorgegangen ist.

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„Wir inszenieren Überraschungen“

Frank Fligge ist stellvertretender Chefredakteur der Westfälischen Rundschau.

Jede Jahreszeit hat ihre eigene Berichterstattung im Lokalen – das Frühjahr genauso wie der Sommer und der Herbst. Und kaum versieht man sich, stehen schon wieder Weihnachten und Sylvester vor der Tür. Im redaktionellen Alltag kann man diese Termine leicht übersehen oder verdrängen. Besser aber ist es, sich gut auf sie vorzubereiten. Die Westfälische Rundschau hat dafür ein System entwickelt. Darüber sprach die drehscheibe mit Frank Fligge, dem stellvertretenden Chefredakteur des Blattes.

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„Die Leser wollen wissen, ob sie bei Festivals Hut und Mantel brauchen“

Ludger Möllers ist Mitglied der Chefredaktion der Schwäbischen Zeitung.

Alle reden vom Wetter. Manche dagegen tun was. Die Schwäbische Zeitung zum Beispiel. Sie trägt dem großen Interesse an Sonnenschein, Wärme und blauem Himmel Rechnung und wartet mit einer neuen Wetterseite auf. Ein Gespräch mit Ludger Möllers, Mitglied der Chefredaktion des Blattes.

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„Wir werden über Facebook schneller informiert als über die Polizei“

Horst Seidenfaden ist Chefredakteur der Hessisch/Niedersächsischen Allgemeinen Zeitung.

Zu viel Zeitaufwand, Mehrbelastung, ein Minusgeschäft - mancherorts hört man von Redakteuren noch solche Klagen, wenn es um die Präsenz in sozialen Netzwerken oder allgemein im Internet geht. Aber nicht von Kollegen aus der Hessisch/Niedersächsischen Allgemeinen Zeitung. Hier erhalten Volontäre eine Multimedia-Ausbildung, Redakteure werden auf Facebook geschult. Ein Gespräch mit Chefredakteur Horst Seidenfaden über die Online-Philosophie des Verlags.

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„Man sollte nicht überdramatisieren“

Markus Mörchen ist verantwortlicher Redakteur der Kinder-Nachrichtensendung logo! des ZDF.

Auf der Blitz-Kindermedienkonferenz zum Thema „Krisenberichterstattung für Kinder“ wurde klar: Nachrichten für Kinder sind nötig. Und sie müssen anders gemacht werden als Nachrichten für Erwachsene. Einige Tipps aus der Praxis dazu gibt Markus Mörchen, verantwortlicher Redakteur der Kinder-Nachrichtensendung logo! des ZDF.

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„Kinder bekommen die Grausamkeiten mit“

Volker Stennei ist Chefredakteur des Hellweger Anzeigers.

Seit etwa fünf Jahren erscheint im Hellweger Anzeiger eine Seite, die lokale und internationale Ereignisse speziell für Kinder aufbereitet. Die drehscheibe sprach mit Chefredakteur Volker Stennei über das Erfolgsgeheimnis der Kinderseite und die besondere Herausforderung bei kleinen und großen Dramen.

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„Scheitern muss kein Verlust sein“

Tim Kosmetschke ist Kulturredakteur der Rhein-Zeitung.

„Neun Thesen zur Zukunft des Journalismus“ veröffentlichte Tim Kosmetschke auf seinem Blog „Überm Bruch“. Er hatte sie auf der Tagung „Journalismus reloaded“ an der Leipzig School of Media gesammelt. Die drehscheibe sprach mit ihm über die Thesen und die entstandene Debatte.

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„Zeitung aus einem Guss“

Ralf Freitag ist Chefredakteur des Delmenhorster Kreisblatts.

Lokales und Überregionales verknüpfen – mit diesem Ziel produziert das Delmenhorster Kreisblatt den Mantel wieder selbst. Chefredakteur Ralf Freitag erläutert im Gespräch mit der drehscheibe das neue Konzept.

Hans-Christian Haarmann

„Wir glauben fest an die Zukunft der Zeitung“

Hans-Christian Haarmann ist Verleger und Geschäftsführer des Hellweger Anzeigers.

Die Süddeutsche Zeitung berichtete kürzlich über die „Chronische Schwindsucht“ von Lokal- bzw. Regionalzeitungen, die allesamt Auflagenverluste erleiden würden. Nur der Hellweger Anzeiger aus Unna mache eine Ausnahme und habe Abos hinzugewonnen. Die drehscheibe sprach mit Hans-Christian Haarmann darüber, wie die Zeitung diesen Zuwachs erreichen konnte.

Sascha Lobo ist Autor, Blogger und Strategieberater

„Neue Technologien haben ein extrem schlechtes Image“

Sascha Lobo ist Autor, Blogger und Strategieberater.

Sascha Lobo betreibt seit April das Forschungs-Blog von Discover Markets, einem Forschungsprojekt der Fraunhofer-Gesellschaft. Gemeinsam mit Wissenschaftsbloggern und Wissenschaftlern vom Fraunhofer schreibt Lobo dort über Forschung und will Wissenschaft und Öffentlichkeit näher zusammenbringen. Mehr dazu auf www.forschungs-blog.de

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„Die Leute waren zu Recht wütend“

Heiner Geißler war Schlichter im Streit um Stuttgart 21.

Er ist eine der eigenwilligsten Persönlichkeiten des politischen Lebens in Deutschlands: Heiner Geißler war lange Jahre Generalsekretär der CDU und von 1982 bis 1985 Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit. Fiel er früher mit starken Sprüchen gegen seine linken politischen Gegner auf, wandelte er sich mit der Zeit. Im Jahr 2007 wurde er sogar Mitglied in der globalisierungskritischen Vereinigung Attac. Zuletzt war er Vermittler im Streit um den Umbau des Stuttgarter Bahnhofs. Die drehscheibe sprach mit ihm über Stuttgart 21, wachsende Bürgerproteste und darüber, welche Rolle Lokalzeitungen darin spielen könnten.

Stefan Lutz ist Chefredakteur des Südkuriers.

„Die Welt ist keineswegs eine durchgängige Festveranstaltung“

Stefan Lutz ist Chefredakteur des Südkuriers.

Für seinen umfassenden Relaunch hat der Südkurier 2011 den Deutschen Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung erhalten. Die Regionalzeitung aus Konstanz hatte sich Anfang 2010 unter der Federführung von Chefredakteur Stefan Lutz optisch und inhaltlich „renoviert“. Das Ergebnis überzeugte nicht nur die Leser, sondern auch die Jury des renommierten Lokaljournalistenpreises. Im Interview mit der drehscheibe verrät Stefan Lutz, was sich hinter dem ausgezeichneten Konzept „Lust auf Heimat“ verbirgt.

Christian Jakubetz ist Journalist, Dozent und Berater.

„Alle fordern multimedialen Journalismus, aber keiner sagt, wie das wirklich geht“

Christian Jakubetz ist Journalist, Trainer und Berater.

„Universalcode“ heißt ein neues Lehrbuch für Journalisten, das, schon lange bevor es erschienen ist, für Wirbel sorgt. Der Journalist Christian Jakubetz hat das Buchprojekt vergangenes Jahr ins Leben gerufen, weil es seiner Ansicht nach kein zeitgemäßes Lehrbuch für Journalismus gibt. Seither können die zukünftigen Leser die Entstehung des Werks im Blog von Christian Jakubetz begleiten. Sie entscheiden letztlich auch darüber, ob es überhaupt erscheinen wird.

Christian Ortner ist Chefredakteur der Vorarlberger Nachrichten

„Diese Technik hat keine Zukunft“

Dr. Christian Ortner ist Chefredakteur der Vorarlberger Nachrichten.

Mit einer großen Unterschriften-Aktion setzen sich die Vorarlberger Nachrichten für den Ausstieg Europas aus der Atomenergie ein. Die österreichische Regionalzeitung engagiert sich schon seit vierzig Jahren gegen die Atomkraft, doch nach der Katastrophe in Fukushima will sie ein Zeichen setzen. Die drehscheibe sprach mit Chefredakteur Dr. Christian Ortner über die Aktion und die Frage, ob sich eine Zeitung überhaupt politisch engagieren sollte.

Joachim Fahrun ist Chefreporter der Berliner Morgenpost

„Die Geschichte ist nicht zu Ende“

Joachim Fahrun ist Chefreporter der Berliner Morgenpost.

Für die Berichterstattung über die Missbrauchsfälle am Canisius-Kolleg wurde ein Redaktionsteam der Berliner Morgenpost mit dem Wächterpreis 2011 geehrt. Die Zeitung hatte im Januar 2010 als erstes über das Thema berichtet und damit eine ganze Welle von Berichten über Missbrauchsfälle in kirchlichen und anderen Einrichtungen ausgelöst.

Imke Emmerich

„Über Themen schreiben, die auf der Straße liegen“

Imke Emmerich schrieb ihre Masterarbeit über hyperlokale Plattformen.

Wo auch immer es in den vergangenen Jahren um die Zukunft des Lokaljournalismus ging, war das Schlagwort vom Hyperlokalen schnell bei der Hand. Aber was ist eigentlich hyperlokal? Und was für Erfahrungen haben Journalisten gemacht, die hyperlokale Webseiten betreiben? Im Interview mit der drehscheibe sprach Imke Emmerich über die Ergebnisse ihrer Masterarbeit „Hyperlokale Plattformen in Deutschland“.

Ronny Rozum ist Foto-Ressortleiter bei der Freien Presse

„Zum Schluss fehlte uns noch eine 34-jährige Frau“

Ronny Rozum ist Ressortleiter für Bild, Grafik und Layout bei der Freien Presse (Chemnitz).

Zum 100. Frauentag am 8. März veröffentlichte die Freie Presse (Chemnitz) eine Seite mit 100 Fotos von ihren Leserinnen. Der Clou dabei: Bei den 100 fotografierten Frauen war von 1 bis 100 jedes Lebensalter einmal vertreten. Und: Die Fotografen der Zeitung setzten die Aktion an zwei Produktionstagen um. Wie das möglich war, fragte die drehscheibe Ronny Rozum, der als Ressortleiter für Bild, Grafik und Layout das Experiment verantwortete.

Hendryk Schäfer ist Auszubildender im Fach Mediengestaltung und Blogger

„Hier ein Flüchtigkeitsfehler, da ein doppelter Artikel“

Hendryk Schäfer ist Auszubildender im Fach Mediengestaltung und Blogger.

Es ist ein ungewöhnliches Experiment und eine etwas andere Blattkritik: Zwei Wochen lang testete ein Auszubildender aus Herne die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ). Unter dem Titel "WAZ sollen wir lesen? Das Zeitungsaboexperiment" berichtete der 23-jährige Hendryk Schäfer in seinem Blog (später auch crossgepostet von wasmitmedien.de) über seine Erfahrungen mit der Lokalzeitung, über Enttäuschungen und Überraschungen, über gute und schlechte Geschichten.

Harald Hinze ist Leiter der Online-Redaktion der Syker Kreiszeitung

„Eine neue Perspektive im Lokalen“

Harald Hinze ist Leiter der Online-Redaktion der Syker Kreiszeitung.

Dabeisein ist alles: Die Online-Redaktion der Syker Kreiszeitung  hat eine Mini-Kamera angeschafft, die auf einen Helm geschnallt werden kann und dann die Bewegungen und die Umgebung des Trägers aufzeichnet. Die drehscheibe sprach mit dem Leiter der Online-Redaktion, Harald Hinze, über die Erfahrungen mit dem Gerät.

Kerstin Dolde ist Leseranwältin der Frankenpost

 „Alle sind zur Stelle, wenn die Frankenpost für ihre Leser nachhakt“

Kerstin Dolde ist Leseranwältin der Frankenpost.

Für viele Menschen ist die Tageszeitung nicht nur eine Quelle der Information. Sie wenden sich auch mit alltäglichen Sorgen und Problemen an die Redaktion. Die Frankenpost aus Hof hat nun auf dieses Bedürfnis der Leser reagiert und den Posten einer Leseranwältin eingeführt. In dieser Funktion ist  seit Anfang des Jahres Redakteurin Kerstin Dolde tätig. Die drehscheibe sprach mit ihr über ihr neues Arbeitsfeld.

Markus Hofmann ist Projektleiter von fudder.de

 „Lokale News plus Blogs plus Community“

Markus Hofmann ist Projektleiter von Fudder.

Bereits seit fünf Jahren macht fudder.de Lokaljournalismus für junge Leute im Netz. Markus Hofmann leitet das Projekt der Badischen Zeitung in Freiburg. Im Interview mit drehscheibe-Autorin Kathrin Justen zieht der Fudder-Chef Bilanz und erläutert, warum die Webseite kein lokales Facebook sein will und weshalb er glaubt, dass der Werbemarkt im Internet in den kommenden Jahren noch deutlich wachsen wird.

Tanja Kurz, Chefredakteurin, Haller Tagblatt, Frauenquote, Verlage

 „Ohne Frauenquote wird sich nichts ändern“

Tanja Kurz ist Chefredakteurin des Haller Tagblatts (Schwäbisch Hall).

Die Regierungskoalition diskutiert derzeit über eine Frauenquote für Chefetagen in der  Wirtschaft. Auch in den Zeitungsverlagen sieht es in dieser Frage nicht besonders gut aus:  Gerade einmal sechs Frauen stehen hierzulande an der Spitze einer Tageszeitung. Darunter seit November 2010 Tanja Kurz als Chefredakteurin des Haller Tagblatts. Die drehscheibe sprach mit ihr über den Sinn einer Frauenquote in Verlagen.

Tim Fischer und Kim Bierbrauer

 „Etwas kontrovers muss es sein“

Tim Fischer und Kim Bierbrauer sind freie Mitarbeiter der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung.

Tim und Kim machen das Kinomagazin „Spätvorstellung“, das wöchentlich als Video auf der Webseite der HAZ erscheint. In jeder der rund drei Minuten langen Folgen besprechen die beiden Kinofans einen aktuellen Film direkt im Kino vor laufender Kamera. Bisher sind knapp 80 Folgen erschienen. Zu sehen ist die Reihe unter www.haz.de/kinomagazin

Stefan Kläsener Westfalenpost

 „Westfalenpost bleibt Heimatzeitung“

Stefan Hans Kläsener ist stellvertretender Chefredakteur der Westfalenpost (Hagen).

Am 1. Februar 2011 übernimmt Stefan Kläsener die Chefredaktion der Westfalenpost von Bodo Zapp, der zum 31. Januar in den Ruhestand geht. Mit dem Wechsel stehen auch organisatorische und inhaltliche Veränderungen an. Kläsener hat ein Konzept entwickelt, das die lokale und regionale Berichterstattung stärken soll. Der künftige Westfalenpost-Chefredakteur erläutert im Interview, dass entgegen einer Meldung von Kress soll die „Heimatzeitung" aber nicht an den Content-Desk der Waz-Gruppe in Essen „angeschlossen“ werden. Von dort aus werden bereits die Mäntel von „WAZ“, „Westfälische Rundschau“, „Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung“ mit Inhalten bestückt.

Klaus Meier TU Dortmund

 "Am Desk geht es um eine gute Zeitung"

Klaus Meier ist Professor an der TU Dortmund und Experte für Redaktionsmanagement

Es gibt sie in zahlreichen großen Verlagshäusern genauso wie in vielen kleineren: Newsdesks. Der Trend, einen Teil der Redaktion an einen Tisch zu setzen, ist ungebrochen. Doch wie funktioniert ein guter Newsdesk? Darüber sprachen Petra Breunig, leitende Redakteurin am Newsdesk des Fränkischen Tags (Bamberg), und Ronald Pfaff, stellvertretender Leiter des regionalen Newsdesks der Westfälischen Rundschau (Dortmund), mit Klaus Meier. Er ist Professor an der TU Dortmund und Experte im Bereich Redaktionsmanagement.

 "Mutigen Journalisten droht Gefängnis"

Die schwierige Situation des Lokaljournalismus in Weißrussland

Ende November organisierte das deutsch-weißrussisch Bildungszentrum IBB ein Seminar für Lokaljournalisten in Minsk, auf dem junge Journalisten aus dem ganzen Land journalistisches Handwerk erlernen sollten. Mit dabei war als Trainer Joachim Braun, Leiter der Lokalredaktion des Tölzer Kuriers. Seine Erfahrungen in Minsk schilderte er in einem Artikel für den Münchner Merkur. Die drehscheibe sprach mit ihm über die Situation von Journalisten in Weißrussland.

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 "Lokal ist spannend"

Die neue lokale Internetseite aus dem Prenzlauer Berg in Berlin

Seit Anfang Dezember ist im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg eine neue lokale Internetseite online: prenzlauerberg-nachrichten.de. Gründer ist Philipp Albert Schwörbel, ehemals tätig an der Ufa und früher persönlicher Referent von Gesine Schwan an der Europa-Universität Viadrina. Er will mit der Internetseite in die Berichterstattung über Lokales aus den Stadtteilen einsteigen, die seiner Ansicht nach von größeren Zeitungen vernachlässigt wird. Die drehscheibe sprach mit ihm über sein Projekt.

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 "Es ist möglich, dass wir Verlage als Partner finden"

Oliver Fritsch, Sportjournalist und Gründer der Plattform Hartplatzhelden

Das Internetportal hartplatzhelden.de hat einen Sieg vor Gericht errungen. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe wies Ende Oktober eine Klage des Württembergischen Fußballverbandes ab. Auch künftig darf die Plattform Videoaufnahmen von Amateurfußballspielen im Internet veröffentlichen. Der Verband wollte dies als unerlaubte gewerbliche Verwertung untersagen lassen. Die drehscheibe sprach über das Urteil und eine mögliche Zusammenarbeit des Portals mit Zeitungsverlagen mit dem Gründer der Plattform, dem Sportjournalisten Oliver Fritsch.

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 "Man muss einen roten Faden finden"

Uwe Zimmer, ehemaliger Chefredakteur der Neuen Westfälischen

Als Journalist hat er sich mit den "großen" Todesfällen beschäftigt, jetzt sucht er die Geschichten hinter den einfachen Schicksalen. Uwe Zimmer arbeitet in seinem Ruhestand als Trauerredner. Bis September 2009 war er Chefredakteur der Neuen Westfälischen (Bielefeld). Davor leitete er von 1988 bis 2001 die Münchner Abendzeitung. Im Gespräch mit der drehscheibe erläutert Uwe Zimmer, was seine Trauerreden von denen eines Pfarrers unterscheidet, und was eine Trauerredner vom Boulevardjournalismus lernen kann.

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 "Wir wollen einen Beitrag zur Trauerarbeit leisten"

Frank Nipkau, Redaktionsleiter des Zeitungsverlages Waiblingen

In der Berichterstattung über den Amoklauf in Winnenden setzte sich die Winnender Zeitung von dem allgemeinen Sensationslauf ab und wurde für diese Entscheidung mit einem Sonderpreis des Deutschen Lokaljournalistenpreises der Konrad Adenauer Stiftung ausgezeichnet. Die drehscheibe spricht mit Redaktionsleiter Frank Nipkau über den Presserummel, Fotografierverbote und die Themen abseits emotionalisierender Schicksalsreportagen.

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 "Rechtsextremismus ist ein Problem, das uns ständig begleitet"

Frank Jansen, Reporter beim Berliner Tagesspiegel

In Nach Recherchen des Tagesspiegels und der Zeit haben von 1990 bis heute mindestens 137 Menschen in Deutschland ihr Leben durch rechtsextremistische Übergriffe verloren. Die Polizei führt lediglich 47 Tote in ihrer Statistik. Die Journalisten Frank Jansen, Heike Kleffner, Johannes Radke und Toralf Staud haben mehrere Monate Gerichtsurteile und Presseberichte gesichtet sowie mit Anwälten, Hinterbliebenen und Strafverfolgern gesprochen, um zu dokumentieren, dass seit 1990 wesentlich mehr Todesopfer rechtsextremistischer Gewalt zu beklagen sind, als bisher offiziell bekannt war.

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"Stuttgart21 massiv begleiten"

Alexander Kratzer, Geschäftsführer der Stuttgart Internet Regional GmbH

Während die großen überregionalen Nachrichtenwebseiten im August weniger Visits verzeichneten als im Vorgängermonat, legten die Seiten der Stuttgarter Zeitung und der Stuttgarter Nachrichten um 14,4 Prozent zu. Die drehscheibe sprach mit dem Geschäftsführer der Stuttgart Internet Regional GmbH, Alexander Kratzer, über die Gründe für den Besucheransturm und die Berichterstattung zu "Stuttgart21".

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"Es ist spannend, mit dem iPad zu experimentieren"

Stefanie Müller, Assistentin der Verlagsgeschäftsführung bei der Heilbronner Stimme

Wenn es um die künftige Finanzierung des (Lokal-)Journalismus geht, ruhen die Hoffnungen auf mobilen Lesegeräten, allen voran das iPad. Seit dem 13. Juli bietet der Verlag der Heilbronner Stimme die iStimme an, eine App für das iPad. Die drehscheibe sprach mit Stefanie Müller, Assistentin der Verlags-Geschäftsführung.

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"Alle Abteilungen im Verlag nutzen unser Facebook-Profil"

Hans-Jörg Zürn, Verlagsleiter und Chefredakteur der Sindelfinger/Böblinger Zeitung

Es ist mittlerweile normal, ein Profil bei Facebook zu haben – auch für Lokalzeitungen. Viele Verlage pflegen in dem digitalen sozialen Netzwerk eine so genannte Fan-Page, auf der sie unter anderem Inhalte an die Fans schicken und so neue Zielgruppen erreichen wollen. Die drehscheibe sprach mit dem Verlagsleiter und Chefredakteur der SZ/BZ über die "Strategie Facebook".

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"Der Wandel der Arbeit kommt ohnehin"

Holm Friebe, Volkswirt, Autor und Geschäftsführer der Zentralen Intelligenz Agentur.

Die digitale Bohème arbeitet mit einem Laptop im Café ohne feste Arbeitszeiten und Festanstellung. Diesem Bild haben Sascha Lobo und Holm Friebe mit ihrem Buch "Wir nennen es Arbeit" ihr theoretisches Fundament gegeben. Die drehscheibe hat Holm Friebe gefragt, wie dieses Modell in der Praxis aussieht.

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"Der Farbe Gelb wird einfach ein Duftstoff beigefügt"

Christoph Linne, Chefredakteur der Oberhessischen Presse

Um die Leser mit allen Sinnen auf die WM in Südafrika einzustimmen, rochen die Titelseite und die Sport-Bucheröffnungsseite der Oberhessischen Presse zum Auftakt des Fußball-Spektakels nach Gras. Der Duft, der sich durch Rubbeln am Papier verstärken ließ, sollte signalisieren, dass es endlich losgeht. Wie das möglich ist, verrät Chefredakteur Christoph Linne im Gespräch mit der drehscheibe.

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Vom Nutzen und Nachteil der Netzwerke für die Zeitung

Steffen Büffel, Social-Media-Experte und Geschäftsführer der Agentur Mediati

Über soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter können Redaktionen schnell an Informationen kommen, die ihnen ansonsten nicht zur Verfügung stünden. Die drehscheibe fragte den Social-Media-Experten zu den Potentialen und Gefahren der Recherche im Social Web.

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So funktioniert das Konzept "Mikrozeitung"

Urs Gossweiler, Verleger der Jungfrau Zeitung in der Schweiz

Urs Gossweiler hat erfolgreich das Modell "Mikrozeitung" verwirklicht: Die Jungfrau Zeitung widmet sich ausschließlich lokalen Themen. Nun wird auch die Obwalden und Nidwalden Zeitung nach diesem Konzept produziert. Die drehscheibe sprach mit Gossweiler über das Wie und das Warum.

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Das Kaninchen und der Reporter

Benjamin Lemper, Redakteur des Gießener Anzeigers

Benjamin Lemper ist Redakteur des Gießener Anzeigers. In seiner Zeit als Volontär bei der Zeitung verfasste er die Reportage "Das Kaninchen und sein Richter". Dafür erhielt er den Hessischen Jungjournalistenpreis 2010. In der drehscheibe (07/2010) erzählt er, wie man interessant über das Kaninchenzüchten gerichtet.

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"Wir waren gut vorbereitet"

Stefan Aschauer-Hundt, Lokalchef des Süderländer Tageblatts

Das Süderländer Tageblatt erhält den diesjährigen Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Kategorie Zeitgeschichte. Die drehscheibe sprach mit dem Lokalchef der Zeitung.

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"Twitter sollte man ausprobieren"

Katrin Scheib, CvD beim Regionalportal DerWesten

Das Regionalportal DerWesten nutzt Twitter im Austausch mit Lesern. Der drehscheibe-Autor Thomas Mrazek sprach mit CvD Katrin Scheib über das Tool Redaktionsalltag und die Bilanz des Mikro-Bloggings.

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"Zeitungsarbeit transparent machen"

Christian Lindner, Chefredakteur der Rhein-Zeitung

Christian Lindner ist ein überzeugter Twitter-Nutzer. Seine Kurznachrichten aus dem Redaktionsalltag verfolgen bereits mehr als 1200 Leser. Bei der Rhein-Zeitung twittern inzwischen verschiedene Redaktionen, unter anderem alle Lokalredaktionen.

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"Man darf sich nicht beirren lassen"

Christiane Wolff, Lokalredakteurin beim Trierischen Volksfreund, im Gespräch

Christiane Wolff vom Trierischen Volksfreund hat Subventionsbetrug bei der örtlichen Handwerkskammer aufgedeckt und ist für ihre Recherchen mit dem Wächterpreis ausgezeichnet worden.

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Handwerk der Vielkönner

Sonja Kretzschmar, Wiebke Möhring und Lutz Timmermann, Autoren des Buches "Lokaljournalismus"

Wie es um die Qualität von Lokalzeitungen bestellt ist, welche Projekte in die Zukunft weisen und wie sich Journalisten darauf einstellen können, was sie erwartet: Im Gespräch mit drehscheiben-Redakteurin Katrin Matthes sprechen die Autoren des Buches "Lokaljournalismus", das 2008 im VS Verlag für Sozialwissenschaften erschienen ist, über die Zukunft der regionalen Zeitung.

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"Exkursionen in die Politik"

Michael Naumann, Herausgeber der Wochenzeitung "Die Zeit"

Michael Naumann kennt beide Seiten: Die der Journalisten und die der Politiker. Neben seiner journalistischen Arbeit war er auch als Verleger, Publizist und Politiker tätig.  Zuletzt kandidierte Naumann 2007/08 als Spitzenkandidat der SPD bei den Hamburger Bürgerschaftswahlen. Der drehscheibe-Redakteur Jan Steeger sprach mit Michael Naumann über seinen Wahlkampf bei den Bürgerschaftswahlen in Hamburg und die Berichterstattung in den Medien.

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"Wir sind mutiger geworden"

Menso Heyl, bis vor kurzem Chefredakteur des Hamburger Abendblatts

Wächter-Preis, Theodor-Wolff-Preis, Deutscher Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung – das Hamburger Abendblatt hat unter dem Chefredakteur Menso Heyl in den vergangenen Jahren für seine Lokalberichterstattung zahlreiche Preise gewonnen. Am 15. Oktober wurde Heyl verabschiedet und von Claus Strunz abgelöst. Der drehscheibe-Redakteur Jan Steeger sprach mit Heyl über guten Lokaljournalismus, die Möglichkeiten kritischer Berichterstattung und die Zukunft von Regionalzeitungen.

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Balance in der Berichterstattung

 Catherine Duttweiler, Chefredakteurin des Bieler Tagblattes (Schweiz)

Das Bieler Tagblatt verbesserte mit drei aufeinander abgestimmten Massnahmen in kurzer Zeit ihre Lokalberichterstattung. Damit reagierte die Schweizer Zeitung auf die Kritik, dass die grösseren Ortschaften zu stark in der Berichterstattung des Blattes vertreten sind. In einem ersten Schritt hat die Redaktion ausgezählt, wie häufig die einzelnen Gemeinden im Einzugsgebiet von der Zeitung berücksichtigt wurden. Anhand der Ergebnisse dieser Analyse und ordnete die Redaktion neu, wer für die einzelnen Gemeinden zuständig ist. Zugleich kümmerte sie sich intensiver um ihre freien Mitarbeiter. Wichtige Lokalthemen bearbeitet die Redaktion selbst. Als dritte Komponente werden regelmässig Veranstaltungen in den Gemeinden durchgeführt. Für dieses Modell erhielt die Zeitung den Medienaward 2007 vom "Verein Qualität im Journalismus".  Chefredakteurin Catherine Duttweiler, die seit 2005 das Bieler Tagblatt leitet, erläutert im Gespräch mit drehscheibe-Mitarbeiterin Steffi Bojahr, wie das Konzept umgesetzt wurde. Eine Dokumentation sowie Beispielseiten aus dem Bieler Tagblatt stehen als PDFs zum Download bereit.

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"Ich werde wieder gebraucht"

Günther Wallraff, Under-Cover-Journalist

Mit Under-Cover-Reportagen aus der Arbeitswelt, die er seit einem Jahr für die Wochenzeitung Die Zeit (Hamburg) verfasst, hat sich Günter Wallraff (65) eindrucksvoll zurückgemeldet, nachdem es seit der politischen Wende 1989 sehr ruhig um ihn geworden ist. "Ich werde wieder gebraucht und es macht mir auch wieder Spaß", sagt der Kölner Journalist im Exklusivinterview mit der drehscheibe. Auch in Fernsehsendungen wie "Kerner" und "Anne Will" ist der sozialkritische Journalist einem Millionenpublikum präsent. Bekannt wurde er durch Under-Cover-Rollen als der Türke "Ali" und als "Hans Esser" bei der Bild-Zeitung. drehscheibe-Redakteur Bernd-Volker Brahms sprach mit Günter Wallraff über IM-Vorwürfe, Recherchemethoden, Rollenspiele, neue Erfahrungen über die Wirkung journalistischen Arbeitens und das Leben als Vater von fünf Töchtern.

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"Ich nehme das Wetter sehr ernst"

Jörg Kachelmann, ARD-Wetterexperte

Der Meteorologe und Journalist Jörg Kachelmann (49) präsentiert seit 1992 das Wetter in der ARD. Aus seiner Sicht wird das Wetter in deutschen Tageszeitungen sehr stiefmütterlich behandelt. Im Exlusivinterview mit der drehscheibe wehrt sich der Schweizer außerdem gegen den Vorwurf, der Spaßmacher unter den Wettermoderatoren zu sein. Mit seiner lockeren Art sorgte er jedoch für eine neue Form der Wettervorhersage und führte neue Elemente wie den Strömungsfilm ein und holte das Genre aus einer Kunstsprache heraus. Im Sommer möchte er die Taupunktkarte bekannt machen, mit der die Luftfeuchtigkeit (Schwüle) illustriert wird.  drehscheibe-Redakteur Bernd-Volker Brahms sprach mit dem Wetterfachmann.

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"Design als Sprache um Geschichten zu vermitteln"

Rafael Nadal, Direktor der spanischen Regionalzeitung el Periódico de Catalunya

Die spanische Tageszeitung El Periódico de Catalunya erhielt im April 2008 den Preis als Europe’s best designed Newspaper in der Kategorie Regionalzeitung. Die Zeitung aus  Barcelona erscheint in zwei Sprachen: Katalanisch und Spanisch. Für el Periódico arbeiten 250 Journalisten, 35 Fotografen, 10 Layouter und 15 Auslandskorrespondenten. Neben dem Newsroom in Barcelona gibt es eine Außenredaktion in Madrid. Die Zeitung deckt Katalonien ab und liefert Nachrichten aus dem übrigen Spanien und Ausland. drehscheibe-Mitarbeiterin Patricia Dudeck sprach mit Chefredakteur Rafael Nadal über die Konzeption des Blattes und welche Rolle dabei das Design spielt.

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"Unsere Zeitung wirkt jetzt viel aufgeräumter und gerodneter"

Denise Horan, Chefredakteurin der Mayo News (Irland)

Die kleine irische Zeitung The Mayo News wurde im April 2008 in Wien als Europe’s best designed Newspaper in der Kategorie Lokalzeitung ausgezeichnet. Mit einer kleinen Belegschaft von zwölf Journalisten, sechs Fotografen und acht Layoutern produiziert das Blatt eine moderne, magazinartige, lokale Wochenzeitung. drehscheibe-Redakteur Bernd-Volker Brahms sprach mit der 29-jährigen Chefredakteurin Denise Horan über die Entwicklung der Zeitung, die 1892 gegründet wurde und eine Auflage von knapp 11.000 Exemplaren hat. Insbesondere der prämierte Relaunch des Blattes steht im Fokus des Gesprächs. Beispielseiten stehen zum Download bereit.

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"Sexuell und in der Kindererziehung waren die 68er auf dem falschen Dampfer"

Oswalt Kolle, der Aufklärer der Nation

Ein Part der 68er-Bewegung war die sexuelle Befreiung. Als "Aufklärer der Nation" machte sich Oswalt Kolle (79) mit Büchern und Filmen in jener Zeit einen Namen – ohne dazu zu gehören. Millionen Menschen sahen seine Filme wie "Dein Mann, das unbekannte Wesen" in den Kinos. Im Exklusivinterview mit der drehscheibe äußert der ehemalige Lokaljournalist, wie er in die Rolle des Aufklärers kam und welche Tipps er für heutige Journalisten parat hat. Der Publizist zeigt zudem eine kritische Haltung gegenüber den Aktivitäten und Zielen der 68er-Bewegung. Kolle lebt seit den 70er-Jahren in Amsterdam, seine Karriere begann er als Volontär 1949 bei der Frankfurter Neuen Presse. Das Gespräch führte drehscheibe-Mitarbeiterin Marianne Allweiss.

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"Wir brauchen mehr Mobilität"

Uwe Zimmer, Chefredakteur der Neuen Westfälischen

Ein Im Exklusivinterview mit der drehscheibe äußert sich Uwe Zimmer (63), der Chefredakteur der Neuen Westfälischen aus Bielefeld, zu radikalen Konzepten zur Steigerung der Qualität einer lokalen Tageszeitung. "Wir machen heute mit weniger Leuten eine bessere Zeitung als noch vor ein paar Jahren", lautet einer seiner provozierenden Aussagen. Zimmer ist seit 2001 Chefredakteur in Bielefeld und hat dort unter anderem die tägliche Blattkritik im Lokalen eingeführt. Zuvor war er Chefredakteur der Abendzeitung in München. drehscheibe-Redakteur Bernd-Volker Brahms sprach mit ihm.