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Nummer 2/2016

Effizient im Web - Teil 2

 

Nachdem wir in der jüngsten Ausgabe bereits nützliche Erweiterungen für den Browser präsentiert haben, stellen wir nun fünf weitere Add-ons vor, die das Recherchieren im Netz erleichtern.

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Steffen Büffel berät Verlage und Redaktionen in den Bereichen Workflow, Crossmedia, Social Media und Online- Strategien.


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QrCodeR

Mit QrCodeR lassen sich mühelos zweidimensionale QR-Codes direkt im Browser erstellen. Nach der Installation wird in der URL-Zeile im Firefox dezent ein kleines QR-Logo angezeigt. Klickt man mit der Maus darauf, wird ein individueller QR-Code für die aktuell aufgerufene Website erzeugt. Die Grafik lässt sich mit einem Klick als Bilddatei im PNG-Dateiformat herunterladen und kann anschließend zum Beispiel in die gedruckte Tageszeitung oder auf der eigenen Website eingebunden werden. Leser und User können dann mit dem Smartphone den Code einlesen und werden automatisch auf die richtige Zielseite gelenkt. Voraussetzung ist, dass das verwendete Smartphone QR-Codes erkennen kann.

Nuke Anything

Die Browser-Erweiterung mit dem martialisch anmutenden Namen „Nuke Anything“ – auf Deutsch so viel wie „Vernichte alles, was du willst“ – gestattet es, Teile einer Website auszublenden. Möchte man zu Illustrationszwecken ein Bildschirm- foto einer Website machen, ohne die eingebundenen Werbebilder mit dabei zu haben, so lassen sich diese auswählen und mit Nuke Anything verstecken. Nach der Installation erscheint bei einem Klick mit der rechten Maustaste ein neuer Menüeintrag, mit dem dies möglich wird. Das Ausblenden ist nicht auf Werbung beschränkt, sondern kann auf jedes beliebige Element einer Website angewendet werden. So erspart man sich das nachträgliche Bearbeiten in einem Fotoprogramm. Durch ein Neuladen der Seite tauchen die verborgenen Elemente wieder auf.

Google Translator

Schnell landet man bei Webrecherchen auch mal auf fremdsprachigen Seiten. Ist man der Sprache selbst nicht mächtig, ist die Erweiterung Google Translator ein nützlicher Helfer. Wenngleich die Qualität von Maschinenübersetzungen bisweilen noch sehr durchwachsen ist, so gibt sie auf die Schnelle doch einen ersten Eindruck davon, um was es in einem Text geht. Der Google Translator klinkt sich in das Kontextmenü von Firefox ein. Um eine Textpassage übersetzen zu lassen, muss diese lediglich vorher markiert werden.

Deutsches Wörterbuch

Das Add-on „Deutsches Wörterbuch“ installiert eine Rechtschreibprüfung für Firefox, die die neue Rechtschreibung berücksichtigt. Sie ist eine sehr gute Unterstützung beim Ausfüllen von Formularen oder beim Schreiben von Texten direkt im Browser. Ähnlich, wie man es von Textverarbeitungsprogrammen kennt, werden fehlerhafte oder unbekannte Wörter mit einer roten, gestrichelten Linie markiert. Per rechtem Mausklick wird im Kontextmenü dann die korrekte Schreibweise angezeigt. Unbekannte Wörter, die korrekt geschrieben sind, können dem Wörterbuch hinzugefügt werden. Für Firefox gibt es zahlreiche weitere Wörterbücher für andere Sprachen. Eine Liste findet sich unter dem Link.

TinyURL Generator

Kurzlinks haben den Vorteil, dass sie mit nur wenigen Zeichen auskommen und entsprechend platzsparend in Twitter-Nachrichten oder Printartikel eingebunden werden können. Die Browser- Erweiterung erzeugt direkt im Browser einen Kurzlink beim Linkkürzungsdienst Tinyurl.com. Nach der Instal- lation erscheint im Kontextmenü ein zusätzlicher Eintrag. Damit lässt sich entweder ein Kurzlink zur aktuell aufgerufenen Seite oder – wenn man mit der rechten Maustaste direkt auf einen Link klickt – zu der verlinkten Zielseite erstellen. Der Kurzlink wird dabei in die Zwischenablage gelegt und kann von dort an anderer Stelle wieder eingefügt werden. Die Erweiterung Cutyfox ist eine Alternative, mit der Kurzlinks mithilfe weiterer Linkkürzungsdienste erstellt werden können.

 

 

 

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