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Crowdfunding

Der exklusive Leserclub – Zu Besuch bei den Krautreportern

An Kritik von allen Seiten mangelt es nicht:  „Großmäulige Weltverbesser“ werden die Krautreporter gerne mal von ihren Kritikern genannt. Die Idee, per Crowdfunding ein Online-Magazin zu gründen, machte im vergangenen Sommer Furore – auch, weil viele Journalisten sich von Äußerungen des Gründers Sebastian Esser angegriffen fühlten. Er hatte behauptet, der Online-Journalismus sei kaputt und müsse gerettet werden. Im Gegensatz zu den Kritikern aber scheinen die Abonnenten der Krautreporter sehr zufrieden zu sein – das zumindest erzählt Esser exklusiv im Interview mit der drehscheibe. Laut einer Umfrage der Krautreporter würden Dreiviertel der Nutzer das Magazin jederzeit wieder abonnieren. Der drehscheibe erklärt Esser, was er und sein Team besser machen als andere Medien und wieso auch Lokalzeitungen auf einen exklusiven Leserclub setzen sollten.

Länge des Videos: 6:10 Minuten


Veröffentlicht am 26. Januar 2015

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Kommentare

Kommentar von Maxmotives | 27.01.2015

Schlecht gemacht und nicht vernünftig fokussiert. Uns wurden große Reportagen versprochen, und was gibt es jetzt? Eine Comicgeschichte über Hunde und die Morgenpost, eine Linksammlung zu anderen Zeitungen.

Das war einfach ein cleverer Marketing-Coup um nochmal ein bisschen Geld mitzunehmen, sonst nichts.

Kommentar von Wolfgang Schmid | 26.01.2015

Ich habe das Projekt unterstützt und ich bin enttäuscht: Viel Marketing und Schönsprech, wenig Können und Handwerk.

Journalistisch überwiegen uninteressante, nicht gut geschriebene Reportagen, die zu Recht anderswo nicht veröffentlicht werden. Technisch ist die Seite grottenschlecht aufgebaut.

Daran muss sich keine Lokalzeitung ein Vorbild nehmen.