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Debatte über die Zukunft des Lokalen

tl_files/drehscheibe/Themen/Aktuelles/Zukunftsdebatte2014/Schreibmaschine.jpgFoto: Hannes Grobe/Wikimedia

Wie weiter, Kolleginnen und Kollegen?

„Wir sind Mrs. und Mr. Zeitung, Nachrichtenbroker, Erklärer, Einordner, manchmal Zensor, immer Leitplanke. Klar müssen wir kämpfen, aber wir haben keinen Grund, gramgebeugt und dem Tode nahe daherzukommen.“ Tatsache sei, dass „das einzige relevante lokale Medium“ die Zeitung sei. Das schrieb Stefan Aschauer-Hundt, Redakteur des Süderländer Tageblatts, in der drehscheibe (10/2014). Er plädierte für den „aufrechten Gang“ im Lokalen und forderte die Kolleginnen und Kollegen auf: „Machen wir das Kreuz gerade!“ Sein Text rief kontroverse Reaktionen hervor. Auf dieser Seite können Sie die Antworten auf seine Thesen nachlesen.

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Nähe hat Zukunft

Ist der Lokaljournalismus eine aussterbende Spezies? Mitnichten! Regionaler und lokaler Journalismus sind Kulturtechniken mit wachsender Bedeutung. Von Bodo Hombach Zum Artikel

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Radikal regional

Es gibt nicht die eine Lösung, die das Überleben der Lokalzeitungen sichert. Was vielmehr nötig ist, ist eine Vernetzung verschiedener Aktivitäten. Lokaljournalisten müssen wieder selbst Themen setzen, sie dürfen nicht nur Chronisten sein. Sie müssen crossmedial arbeiten. Und: Sie brauchen Raum, um originelle Ideen auch verwirklichen zu können. Von Julia Klöckner Zum Artikel

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Unverzichtbar für eine funktionierende Demokratie

Auch Politik muss sich an der Debatte über die Zukunft des Lokaljournalismus beteiligen. Denn Journalismus und publizistische Vielfalt tragen zur Funktionstüchtigkeit einer Gemeinde, einer Stadt, eines Staates bei. Dort, wo es keine Tageszeitungen mehr gibt, sinken die Wahlbeteiligung und die Bereitschaft, sich öffentlich und zivilgesellschaftlich zu engagieren. Keiner schaut mehr so genau hin, was Regierung, Verwaltung und Wirtschaft tun. Von Dr. Marc Jan Eumann Zum Artikel

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„Über öffentlich-rechtliche Finanzierung diskutieren“

Ein Warnruf aus Tübingen! Der eben in seinem Amt bestätigte Oberbürgermeister von Tübingen, Boris Palmer, sieht das Zusammenspiel von Lokaljournalismus und Politik auf kommunaler Ebene in Gefahr. Immer weniger Lokalzeitungen könnten aufgrund des Stellenabbaus oder der Schließung von ganzen Redaktionen die Wächterfunktion erfüllen. Im Interview erläutert Palmer, was dagegen unternommen werden könnte. Zum Interview mit Boris Palmer

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Mehr als tausend Worte

Wir arbeiten noch immer mit alten Methoden auf neuen Plattformen, meint Holger Schellkopf, stellvertretender Chefredakteur der Mittelbayerischen Zeitung. Das Verbreiten von Nachrichten sei nicht mehr die Kernkompetenz von Zeitungen. Zum Text von Holger Schellkopf

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Auf neue Kommunikationswege einlassen

Soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook verändern den Lokaljournalismus. Man muss sich als Redakteur mit ihnen auseinandersetzen. Zum Text von Harald Klipp

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Wir sind zu bieder!

In vielen Redaktionen fehlt der Mut, neue Formen auszuprobieren, und die Bedeutung des Wandels ist noch nicht richtig erfasst. Eine Antwort auf Stefan Aschauer-Hundt. Zum Text von Horst Seidenfaden

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Machen wir das Kreuz gerade!

Angst vor der Zeitungsapokalypse ist fehl am Platz. Ein Plädoyer für den aufrechten Gang im Lokalen. Zum Text von Stefan Aschauer-Hundt

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